Individuelle Förderung

Wir sehen unsere Schule als einen Ort ganzheitlicher Potenzialentfaltung. Jeder muss im Sinne einer inklusionsorientierten Pädagogik der Vielfalt seinen Platz und sein persönliches Entwicklungsfeld finden können. 

Unser Gesamtkonzept zur individuellen Förderung geht weit über die Förderung von Stärken und den Ausgleich von Schwächen hinaus. Es bezieht in ganzheitlicher Betrachtungsweise neben der Lernleistung auch die Förderung im kulturellen sowie im emotionalen und sozialen Bereich mit ein. Statt einer einseitigen Konzentration auf die Begabtenförderung muss es vielmehr das Ziel von Schulen sein, alle Kinder und Jugendlichen mitzunehmen. Denn jeder kann etwas besonders gut und sein Talent einbringen. Schulklassen sind so heterogen wie die Gesellschaft. Es ist nicht unser Ziel für alle das Gleiche zu wollen, aber für alle das Beste. Ein soziales Gefüge, in dem jeder seine Fähigkeiten einbringt, kann viel mehr leisten als ein Einzelkämpfer.

Im Laufe der sechsjährigen Schulzeit in der Sekundarstufe I erhält jeder Schüler an allen Schulformen so genannte Ergänzungsstunden. Diese Ergänzungsstunden werden bei uns genutzt, um alle Schüler individuell zu fördern. Unser schuleigenes Ergänzungsstundenkonzept sieht eine ganz individuelle Planung für jeden einzelnen Schüler, ausgerichtet an seinen Bedürfnissen und Interessen, vor. Die einzelnen Fachkonferenzen haben hier Konzepte entwickelt, um auch innerhalb ihres Faches je nach Lernausgangslage des einzelnen Schülers noch einmal zu differenzieren. So kann auf spezifische Anforderungen des jeweiligen Schülers gezielt eingegangen werden.

In den vielen Forderkursen, die zur Wahl stehen,  können die jungen Leute ihre Begabungen und Talente ausbauen.

Ein weiterer elementarer Baustein unserer Fördermaßnahmen ist die Mädchen- und Jungenförderung. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Jungen und Mädchen einerseits ein breites Spektrum an Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung unabhängig vom Geschlecht und Konventionen aufzuzeigen und andererseits auf geschlechtsspezifische Interessensunterschiede einzugehen.

Dass sich unser Förder- und Forderkonzept bewährt hat, zeigt sich an unserer äußerst geringen Sitzenbleiber- und Schulabbrecherquote, die im Schuljahr 2014/15 mit 1,3 Prozent weit unter einem Drittel des Landesdurchschnitts lag.

 

 

 

Umgang mit Lese-Rechtschreib-Schwäche

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